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Der Aachener Raum wurde durch die Industrialisierung geprägt, die wiederum stark mit der Entwicklung der Eisenbahn verbunden war. So ist es wenig verwunderlich, dass viele Firmen den Anschluss an die Bahn suchten, um ihre Waren auch außerhalb des Aachener Raumes exportieren zu können. Einige Betriebe brauchten nur einen kurzen Gleisanschluss andere unterhielten ein regelrechtes Schienennetz mit eigenen Lokomotiven.

Dieses Bild hat sich gewandelt . Die Förderung auf den Gruben des Aachener Reviers sind längst Geschichte. Mit dem Niedergang des Bergbaus verschwand ein bedeutendes Werkbahnnetz. Aber auch bei vielen noch heute produzierenden Werken im Raum hat die Bahn an Bedeutung verloren. Immer mehr Güter werden über die Straße transportiert und die Zahl der Werkbahnanschlüsse hat deutlich abgenommen.
Aber es gibt sie noch - die Werkbahnen.

Ich habe das Thema in zwei große Kapitel unterteilt. Unter der Überschrift

Die Bergbaulokomotiven des Aachener Reviers"

werden in tabellarischer Form alle mir derzeit bekannten Bergbaulokomotiven
des Reviers mit ihrer Geschichte vorgestellt.
Ergänzt werden diese Seiten durch Bildergalerien, in denen die Lokomotiven bei der
täglichen Arbeit gezeigt werden.

I

Sämtliche weiteren Betriebe, die einen Werkbahnanschluss mit eigenen Lokomotiven hatten/haben, sind unter

Werkbahnen im Raum Aachen

aufgeführt. So finden Sie hier Angaben zu den Betrieben, den Lebensläufen der eingesetzten Lokomotiven und, soweit vorhanden, passendes Bildmaterial.

 

Weitere Themen:

Werkbahnbericht vom 02.09.2015 Man könnte diesen Bericht unter ein Kapitel "Spurensuche" eingruppieren, denn ich habe mich nicht nach aktuellen Werkbahnlokomotiven umgeschaut. Vielmehr war ich auf der Suche nach dem Verbleib von ehemaligen Werkbahnlokomotiven aus dem Raum Aachen.

 


Erinnerungen an eine kleine Henschel

ein Rückblick auf die Geschichte der Lok ESW 1 der Eschweiler Röhrenwerke
 

Leider konnte die ehemalige ESW 1 der Eschweiler Röhrenwerke bei den Eisenbahnfreunden Grenzland in Aachen-Walheim nicht erhalten werden. Sie diente als Ersatzteilspender für eine Schwesterlok der DBK Historische Bahn e.V. in Crailsheim, um dann letztendlich verschrottet zu werden.
Dieser Abgang einer Werkbahnlok aus dem Aachener Raum hat mich dazu veranlasst, die Geschichte dieser Lok zu überarbeiten und hier zu zeigen.


Erinnerungen an eine kleine feuerlose Lokomotive in Alsdorf


Der niederländische Eisenbahnfreund Kees Augustijn besuchte in den 1970er Jahren die Ancit Fabrik Anna (AFA) in Alsdorf und sah die dort eingesetzte feuerlose Dampflok.
Seine Bilder und die Geschichte der kleinen Lok sehen Sie hier.



Mit Kees Augustijn unterwegs im Aachener Revier



Der niederländische Eisenbahnfreund Kees Augustijn nimmt den Leser durch seine Bilder mit nach Merkstein. Hier konnte er Lokomotiven der Grube Carl Alexander im Betrieb aufnehmen.
Weiter geht es nach Alsdorf zur Grube und Kokerei Anna und nach Siersdorf zur Grube Emil Mayrisch, wo er weitere Lokomotiven des EBV fotografiert hat. Und natürlich hat er auch die Dampflokomotoven des Bw Stolberg bildlich festgehalten


Emil Mayrisch Nr. 3 findet eine neue Heimat in Dänemark


Der dänische Eisenbahnfreund Bent Hansen stellte mir Bilder der lok nach ihrer Ankunft in Hviste Sande zur Verfügung

 

Die Aufstellung ist sicherlich nicht vollständig. Etliche Ergänzungen, sei es in Form von Daten oder Fotos kann ich hier nur zeigen, weil Sie mir von anderen Eisenbahnfreunden zur Verfügung gestellt wurde. Diesen möchte ich daher an dieser Stelle herzlich danken. Gleichzeitig möchte ich den "neuen" Leser ermuntern bei der Gestaltung der Seiten aktiv mitzuwirken. Für Ergänzungen oder auch weiteres Bildmaterial bin ich immer sehr dankbar.


Köln, im September 2015

Guido Rademacher