Die Bergbaulokomotiven im Aachener Revier
Startseite Aktuelles Grube Adolf Grube Anna Grube Carl Alexander Grube Carl Friedrich
Grube Carolus Magnus Grube Emil Mayrisch Grube Eschweiler  Reserve Grube Gemeinschaft Grube Gouley Grube Maria


Die Grube Anna

1846 und 1847 ließ Eduard Honigmann in Hoengen und in Alsdorf nach Kohle bohren. Finanziert wurden die Arbeiten von Honigmann selbst, dem Friedensrichter Friedrich Bölling und dem Dürener Fabrikanten Leopold Schöller. Die technische Leitung lag bei Wilhelm Sassenberg. Nachem die Bohrungen erfolgreich waren, entstand ein Wettlauf um den Erwerb der Konzessionen. Dem Aachener Regierungsrat Theodor Jacob Bredt gelang es Wilhelm Sassenscheidt abzuwerben und ließ ihn weitere Bohrungen bei Alsdorf durchführen. Bredt erhielt im August 1848 die Konzession für das Feld Anna. Zusammen mit namhaften Kölner Bankiers und Industriellen gründete Bredt die Gewerkschaft Anna. 1850 wurde mit der Abteufung des Schachtes I (Hermannschacht) begonnen. 1853 wurde mit dem Abteufen von Schacht II (Josefschacht) begonnen. Bereits 1854 konnte die Förderung aufgenommen werden. Zum Absatz der Kohle mit Pferdefuhrwerken wurde 1856 die Prämienstraße von Alsdorf zum Bahnhof Herzogenrath gebaut. 1862 wurde eine erste Kokerei auf dem Gelände errichtet; zudem entstand neben der Prämienstraße eine schmalspurige Pferdeeisenbahn zum Bahnhof Herzogenath, um die Absatzmengen erhöhen zu können. 1863 konnte der EBV die Grube Anna erwerben. Ziel war es, die Grube auszubauen. 1869 wurde der Franzschacht abgeteuft; 1870 folgte der Wilhelmsschacht, welcher der Beginn einer weiteren eigenständigen Grube war. Fortan wurde das ursprüngliche Berwerk als Anna I und das neu enstandenen Bergwerk als Anna II bezeichnet. 1871 wurde Anna an die Eisenbahnstrecke der Rheinischen Eisenbahn nach Stolberg angeschlossen. Anna wurde stetig weiter ausgebaut. 1904 wurde der Eduardschacht auf Anna II errichtet. Durch den Ausbau konnte die Jahresfördermenge zwischen  1877 und 1900 von 160000 t auf 600000 t gesteigert werden. Durch die Produktionserhöhung fielen auch mehr Nebenprodukte an, die genutzt werden konnten. 1911 siedelte sich gegenüber der Grube Anna die Meidericher-Teerverwertungs-Gesellschaft an . 1912 entstand die Gasmotorenzentrale, die den benötigten Strom für Anna und Eschweiler Reserve erzeugte. In den 1920er Jahren wurden auf Anna erneut Aus- und Umbaumaßnahmen durchgeführt. 1921 wurde der Hauptschacht in der Nähe vom Franzschacht abgeteuft. Am 21.10.1930 ereigente sich am 1904 errichteten Eduardschacht eine gewaltige Schlagwetterexplosion, bei der 271 Bergleuten den Tod fanden. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Grube Anna von Schäden weitgehend verschont. Nach dem Krieg wurde Anna I und Anna II zu einem Verbundbergwerk ausgebaut. Hierzu wurde 1952 der Franzschacht mit einem neuen Betonförderturm ausgebaut, der jahrelang das Stadtbild von Alsdorf gepägt hat. 1955 stellte Anna II die Förderung ein. Die Kohle wurde nun über den Franzschacht zu Tage gefördert. 1972 wurde Anna mit der Grube Adolf verbunden. Die Kohle von Adolf kam jetzt ebenfalls auf Anna zu Tage.  Elf Jahre später wurde Anna 1983 unterirdisch mit der Grube Emil Mayrisch verbunden. Die Förderung auf Anna wurde zum 31.12.1983 eingestellt. Die Übertageanlagen wurden größtenteils abgeräumt. Die Kokerei wurde noch bis zum 30.09.1992 betrieben, doch mit dem Erlöschen der Koksöfen kam das Ende der Bergbaugeschichte in Alsdorf.



Der EBV setzte nachstehend aufgelistete Lokomotiven auf der Grube Anna ein:


Nummer

Bauart

Hersteller

Fabrik
nummer

Baujahr

Typ

Geschichte

Nr 1

Bt n2

Henschel?

 

 

 

+ vor 1929

Nr 1´´

Dt n2

Henschel

15604

1917

Frankfurt

geliefert an die IG Farbenindustrie AG, Ludwigshafen
-> Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF), Ludwigshafen
19xx -> Leuna Ammoniak, Merseburg als Lok 53
1936 -> EBV, Grube Anna, Lok 1
19.6.1969 in Merkstein vorhanden
++ 1972

Nr 1 ´´´

Dt n2

Henschel

25167

1949

D 600

geliefert an Grube Westfalen, Ahlen als Lok 7
09.03.1972 -> EBV, Grube Anna, Lok Nr.1
+ 30.09.1992
1994 -> Dampflokmuseum Tuttlingen

Nr 2

Bt n2

 

 

 

 

+ vor 1929

Nr 2´´

Dt n2

O&K

10299

1927

 600 PS

geliefert an EBV, Grube Anna, Lok 2
+ 1967
07.1969 ausgemustert vorhanden
++ 1970 Westfälische Lokfabrik Reuschling, Hattingen

Nr 2´´´

Dt n2

Henschel

29884

1946

D 600

geliefert an Hersfelder Kreisbahn 5
1954 -> Peiner Walzwerke als Lok 54
1962 -> Zeche Friedrich der Große, Herne, Lok IX
1970 -> EBV, Grube Anna, Lok 2

Im April 1990 durch den EBV zum Verkauf freigegeben

1990 -> Stoomtrein
Dendermonde-Puurs (ex BVS), Baasrode
von November 1990 bis Juni 1993 aufgearbeitet
eingesetzt als Lok "Duvel"

seit 1997 abgestellt wegen Schaden an der Feuerbüchse

Nr 3

Bt n2

Hohenzollern

750

1894

Victor

+ 1933 ?

Nr 3´´

Dt n2

O&K

4768

1911

500 PS

ursp  -> Ste. Ane d´Erronville a Crusues (F)
30.10.1922 -> Kleinbahn Bossel-Blankenstein, Lok 3
1926 -> Marburger Kreisbahn, Lok 5
1933 -> über Kölner Fa. Zeideler an EBV, Grube Anna, Lok  3
++ 1965

Nr 3´´´

Dt n2

Henschel

25169

1949

D 600

geliefert an Rheinische AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation, Köln
-> Rheinische Braunkohlenwerke als Lok 321
1965 -> EBV, Grube Anna, Lok 3
+ 30.09.1992
1993 -> Dampfbahn Kochertal
1999 -> MEC Losheim
Ersatzkessel:
Henschel 25246/1951 aus Anna 4´´´nach Unfall

10/2005 vh

Nr 4

Bt n2

Hohenzollern

753

1895

Victor

geliefert an EBV, Grube Anna, Lok 4
1928 (?) -> EBV, Grube Adolf, Lok 3´
1963 -> Eisen und Metall, Herzogenrath zum ++

Nr 4´´

1´Ct n2

Hohenzollern

2368

1908

pr. T 9.3

geliefert an KPEV T 9.3  "7385" Essen
1925 -> EBV, Grube Anna, Lok 4
++ 1965 bei Fa Wuppermann, Leverkusen

Nr 4 ´´´

Dt n2

Henschel

25246

1951

D 600

geliefert an Gelsenkirchener Benzin AG
-> EBV, Grube Anna, Lok 4
+ 1975 nach Unfall mit Anna 3´´´
Kessel an Anna 3´´´

Nr 4 ´´´´

Ct n2

Krupp

3437

1955

Hannibal

1961 geliefert an Gewerkschaft Mathias Stinnes für
Zeche Rosenblumendelle, Mülheim/Ruhr als Lok 3
1966 -> RAG Zeche Wilhelmine Mevissen,  Duisburg-Rheinhausen als Lok 1
1974 -> EBV, Grube Anna, Lok 4
1987 -> Fränkische Museumseisenbahn Nürnberg
1999 -> DHEF, Delmenhorst Harpstedter Eisenbahnfreunde

Nr 5

Ct n2

Schichau 874 1897 pr. T 3

Geliefert an KED Erfurt als  Erfurt 1764
01.01.1906 -> Erfurt 6135
1913 -> Cöln 6147
am 31.10.1925: Bw Aachen West
01.01.1926 Umzeichnung in 89 7246
+ 1927

1927 ->EBV,
Grube Anna,  Lok 5
+ um 1955

Nr 5´´

Ct n2

Krauss

7404

1918

XXIVm

geliefert an Gelsenkirchener Bergwerk AG, für Aachener Hütte, Rothe Erde
1926 -> EBV, Grube Laurweg
1955 -> Grube Anna, Lok 5
+ 1968
++ 1971
in Kohlscheid

Nr 5´´´

Dt n2

Krupp

1751

1937

 

geliefert an Gewerkschaft Auguste Victoria, Marl-Hüls  als Lok VII
09.1968 -> EBV, Grube Anna, Lok 5
1991 -> Trains à Vapeur de Cevennes
als "040 T 1751" in F-Jarny

Nr 6

Ct n2

Henschel

5969

1901

 

geliefert an Gewerkschaft Nordfeld, Waldmohr/Pfalz
nach 1905 -> EBV, Grube Anna, Lok 6
+ 1962

Nr 6´´

Ct n2

Hohenzollern

4289

1922

Borbeck

geliefert an Mechernicher Bergwerksverein
1959 -> EBV, Grube Anna, Lok 6
1975 -> Museumsbahn Hoorn - Medemblick (NL)
++ 1993

Nr 6 ´´´

Dt n2

Krupp

2188

1940

 

geliefert an Dynamit Nobel, Troisdorf für Fürstenhagen
1950 -> Zentralschachtanlage Lothringen, Bochum Gerthe als Lok  X
04.1972 -> EBV, Grube Anna, Lok 14
1978 -> EBV, Grube Anna, Lok 6
+ 01.1988
1989 -> Westfälisches Industriemuseum (WIM)
,
Zeche Zollern, 44388 Dortmund

Nr 7

Ct n2

Esslingen

3341

1905

 

geliefert an Grube Gemeinschaft, Würselen
1907 (?) -> EBV, Grube Anna, Lok 7
++ 1963

Nr 7´´

Dt h2

Krupp

3077

1952

Bergbau

geliefert am 21.01.1953 an  Zeche Auguste Victoria, Marl-Hüls als Lok IX
09.1968 -> EBV, Grube Anna, Lok 7
12.1983 -> EBV, Grube Emil Mayrisch, Lok 5
11.1994 -> Westfälisches Industriemuseum (WIM)
,
Standort Henrichshütte, 45527 Hattingen

05.2011 vh

Nr 8

Ct n2

Henschel

4643

1897

pr. T 7

geliefert an Hafenbauamt Dortmund als Lok 2
1945 -> EBV, Grube Anna, Lok 8
+ 1960

Nr 8 ´´

Dt h2

Henschel

24396

1938

ELNA 6

geliefert an Hersfelder Kreisbahn Lok 4´´
1960 -> EBV, Grube Anna, Lok 8
+ 30.09.1992
1993 -> Bergbaumuseum Wurmrevier

(2016 vh)

Nr 9

Bt n2

Hohenzollern

831

1897

Victor

geliefert an AG Styrumer Eisenindustrie
vor 02.1945 -> EBV, Grube Anna, Lok 9
+ 1960

Nr 9´´

Ct n2

Krupp

1845

1938

Hannibal

geliefert an die IG Farbenindustrie AG, Ludwigshafen
-> Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF), Ludwigshafen als Lok 76
1959 -> EBV, Grube Anna, Lok 9
+ 28.10.1972
1973 -> Spielplatz Alsdorf-Ofden am Zoo

2016 -> verkauft

Nr 9´´´

Ct n2

Hohenzollern

2227

1908

Crefeld

geliefert an Zeche Hermann, Bork als Lok 1
1928 -> EBV, Grube Maria
1964 -> EBV, Grube Adolf, Lok 2
08.05.1973 -> EBV, Grube Anna, Lok 9
1985 -> Association des Musee et Tourisme Ferroviaires (AMTF), Luxemburg

Nr 10

Dt h2

BMAG

9963

1930

ELNA 6

geliefert an Hersfelder Kreisbahn als Lok 2´´
1951 - > EBV, Grube Anna, Lok 10
+ 1987
1989 -> Dampfbahn Fränkische Schweiz
1992 -> neuer Kessel Meiningen Nr. 1486

Nr 11

Ct n2

Krupp

3075

1953

Hannibal

24.10.1956 geliefert an Grube Westfalen, Ahlen als Lok 9
26.03.1973 -> EBV, Grube Anna, Lok 11
+ 10.1984
1985 -> Museumsbahn Dollnstein-Rennertshofen
Sommer 1994 -> Stadskanaal Rail (STAR)

Ende 2003 abgestellt wegen Kesselschaden
2012 -> Verkauf an die Osnabrücker Dampflokfreunde

Nr 12

Dt h2

Krupp

4248

1961

Bergbau

geliefert am 31.03.1962 an Grube Westfalen, Ahlen als Lok 10
23.08.1973 - > EBV, Grube Anna, Lok 12
1983 -> EBV, Grube Emil Mayrisch, Lok 6
1991 -> EBV, Kokerei Anna, Lok 12
+ 30.09.1992
11.1994 -> Westfälisches Industriemuseum (WIM)
,Standort Henrichshütte, 45527 Hattingen
05.2011 vh

ohne

Dt n2

Krupp

2837

1953

Rhein
hausen

geliefert 1953 an Zeche Prosper als Lok 18´
-> Krupp
30.05.1961 -> Neuauslieferung an Zentralschachtanlage Lothringen, Bochum-Gerthe als Lok XII
04.1972 -> EBV, Grube Anna, Lok 13
kam nie zum Einsatz
1984 Schrott Plum, Alsdorf
++

Nr 14 (?)

Dt n2

Krupp

2188

1940

 

geliefert an Dynamit Nobel, Troisdorf für Fürstenhagen
1950 -> Zentralschachtanlage Lothringen, Bochum-Gerthe als Lok X
1972 -> EBV, Grube Anna, Lok 14
1978 -> EBV, Grube Anna, Lok 6
1989 -> Westfälisches Industriemuseum (WIM)
,Zeche Zollern, 44388 Dortmund

Nr 20

Bdh

MaK

220066

1960

240B

geliefert Grube Erin, Castrop-Rauxel als Lok 20
1984 -> EBV, Grube Westfalen, Ahlen Lok 20 als Reservelok
09.02.90 -> EBV, Grube Anna, Lok 20
1993 -> Dampfbahn Rur Wurm Inde (DRWI)

200x -> Rurtalbahn Düren

(15.03.11 vh)

01.05.2013 -> Eisenbahnfreunde Grenzland, Aachen-Walheim
2015 Lok erhielt den Motor aus Anna 21

Nr 21

Bdh

MaK

220067

1960

240B

geliefert Grube Erin, Castrop-Rauxel als Lok 21
1984 -> EBV, Kokerei Anna, Lok 21
1992 -> Bergbaumuseum Wurmrevier

(15.03.11 vh)

Nr 22

Bdh

MaK

220068

1960

240B

geliefert Zentralschachtanlage Lothringen, Bochum-Gerthe als Lok 22
1978 -> Grube Erin als Lok 22
1983 -> EBV, Kokerei Anna, Lok 22
1994 -> Eisenbahnmuseum Tuttlingen

Nr 23

Bdh

Jung

12884

1957

R30B

geliefert an Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG als Lok DL IV
01.1988 -> EBV, Kokerei Anna, Lok 23
+ 30.09.1992
1993 -> als Ersatzteilspender an  Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG
07.2000 vh

Nr 24

Bdh

Jung

12993

1959

R30B

geliefert an Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG als Lok DL V
01.1988 -> EBV, Kokerei Anna, Lok 24
+ 30.09.1992
1993 -> als Ersatzteilspender an  Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG
08.2000 vh

 

 

1972 kam die Anna N.1 von der Grube Westfalen nach Alsdorf und verrichte hier bis zur Stillegung der Kokerei 20 Jahre lang ihren Dienst. Das Bild zeigt die Lok am 15.01.1982

Am 02.05.1966 nahm Hermann G. Hesseling die Anna N.2 auf dem Gelände der Grube Adolf auf. Bereits 1 Jahr später wurde die Lok abgestellt.

 

Einen ziemlich herunter gekommenen Eindruck machte Anna N.2 am 26.08.1980.

 

Am 09.11.1991 konnte ich Anna N.3, die mit einer "Ersatzrauchkammertür" unterwegs war, am Bahnübergang beim Wilhelmsschacht aufnehmen.

 

Dieses Bild vom 02.05.1966 zeigt die Anna N.4, die 1975 nach einem Unfall mit Anna 3 ausgemustert wurde. Ihr Kessel wurde an Anna N.3 abgegeben.

 

Neue Nummer 4 wurde diese Lok des Types Hannibal, die 1974 aus Duisburg nach Alsdorf kam. Das Foto wurde im Oktober 1981 aufgenommen.

 

Aus dem Jahr 1918 stammt die Anna N.5. 50 Jahre diente sie als Werklok bis sie 1968 abgestellt wurde. Das Foto entstand am 02.05.1966.

 

Am 23.01.1983 war  die Anna N,5 im Einsatz.

 

Im August 1980 musste Anna N.6 im Verschub arbeiten.

 

Am 14.02.1981 war Anna N.7 im Dienst. Die Lokomotiven des Typs "Bergbau" waren mit 1000 PS die stärksten auf der Grube Anna einsetzten Loks.

 

Anna N.8 war im März 1966 noch mit alten Lampen und ohne Kohlenkastenaufbau ausgestattet.

 

Im Oktober 1971 war Anna N.9, eine Lok des Typs Hannibal der Vorkriegsausführung im Einsatz. Ein Jahr später wurde sie abgestellt. Ab 1973 bis 2016 war sie als Spielplatzlok am Alsdorfer Tierpark aufgestellt. Da Lokomotiven den heutigen Normen für Spielgeräte nicht mehr entsprechen, wurde die Lok verkauft.

 

Von der Grube Adolf kam nach der Stillegung die Ablösung. Die neue Anna N.9 wurde bereits 1908 gebaut und hatte bis zu ihrer Abstellung 1983 75 Jahre als Grubenlok gearbeitet.

 

Anna N.10 war neben der Anna N.8 die zweite Lok des Typs "ELNA 6", die auf der Grube Anna eingesetzt wurde. Dieses Bild der Lok entstand am 31.01.1981.

 

Von der Grube Westfalen wurden 1973 die Anna N.11 und die Anna N.12 ins Aachener Revier überführt. Am 15.04.1982 wurde die Anna N.11 auf dem Gelände angetroffen.

 

Anna N. 12 war ebenfalls eine Lok des Typs "Bergbau". Hier quert sie am 11.08.1992, einen Monat vor der Stilllegung der Kokerei, den Bahnübergang an der Bahnhofstraße.

 

Sie hätte eine Anna Lokomotive werden sollen. 1972 kam diese Lok aus Bochum nach Alsdorf. Sie wurde aber nicht mehr aufgearbeitet und kam nie zum Einsatz. Jahrelang war sie auf dem Gelände der Schrotthandlung Plum abgestellt, wo ich sie am 21.07.1990 fotografieren konnte.

 

 Am 19.06.1993, ein halbes Jahr nach der Stillegung der Kokerei Anna, wurde Anna N.20 noch einmal für Rangierarbeiten benötigt. Anna N.3 wurde für den Abtransport zur Dampfbahn Kochertal vorbereitet.

 

 

Dieses Bild wollte man als Dampflokfreund eigentlich nicht sehen. Daher habe ich den Einsatz der kleinen Diesellokomotiven viel zu selten fotografiert. (08.09.1990) 

 

Am 27.01.1988 zeigte sich Anna N.21 dem Fotografen. 

 

Anna 23 wurde am 25.10.1989 für den Verschubdienst eingeteilt.

 

Die letzte eingereihte Diesellokomotive war die Anna N.24, die am 13.05.1988 Dienst hatte. Während Annan N.20 - 22 bis heute erhalten sind, wurden Anna N.23 und 24 vermutlich zwischenzeitlich verschrottet.