wird noch überarbeitet !!!

Das Bahnbetriebwerk Jülich wurde um 1908 errichtet. Die Lokomotiven dieses Bahnbetriebswerkes bespannten die Züge der Strecken Jülich - Mariagrube- Aachen Nord, Jülich - Eschweiler - Stolberg, Jülich - Düren, Jülich - Baal - Dalheim, Jülich - Mönchengladbach und Ameln - Bedburg. Für die Personenzugleistungen waren schon seit Gründung des Bw´s Lokomotiven der BR 74 in Jülich stationiert. Für die Güterzugleistungen kamen später die Baureihe 55.25 sowie die Baureihe 57 zum Einsatz. Die Baureihe 57 wurde zur Zeit des Zweiten Weltkrieges aus Jülich abgezogen.

Jülich wurde beginnend ab September 1944 immer wieder unter starken Beschuss genommen. Am 16.11.44 erfolgte der schwerste Fliegerangriff auf Jülich. Hierbei wurden große Teile des Bahnhofes und des Bahnbetriebswerkes zerstört.
Nach dem Ende des Krieges wurde bereits im Mai 1945 mit der Instandsetzung der Anlagen begonnen. Der Lokschuppen wurde wieder hergerichtet und es wurde begonnen, die verbliebenen Lokomotiven wieder zu reparieren. Erste einsatzfähige Lokomotive war 74 448.

Bw Jülich

Lageplan des Bw Jülich

 

Ab 1954 wurden in Jülich VT95 stationiert, deren Einsatz die Baureihe 74 immer mehr zurückdrängte. Jülich wurde jedoch zum Auslauf-Bw für die Baureihe 74 der BD Köln. Die letzte Planleistung wurde am 09.06.1962 gefahren.

Am 01.09.1962 wurde Jülich als selbständiges Bahnbetriebswerk aufgelöst und als Außenstelle dem Bw Düren angegliedert.

74 1212 abgestellt im Bw Jülich
Dezember 1964

Foto: ©  Helmut Dahlhaus

1980 wurden die Anlagen abgebrochen.

                                                                       
© Guido Rademacher